Dies habe ich zu euch geredet, damit ihr Frieden habt.
Johannes 16,33

Tag 3

 

Auch heute noch spricht Gott durch Seinen Geist zu uns mit der Absicht, dass wir Frieden haben. Jesus zeigt Seinen Jüngern, wie unsere erlebten Herausforderungen von Gott in Freude verwandelt werden und gebraucht dazu die Szene der Geburt. Die Phase von Schmerz und Angst wird von einer übermächtigen Freude abgelöst, wenn die Geburt überstanden ist. Die feste Gewissheit, dass, wenn wir Gott bitten, wir auch empfangen werden – gerade so, wie eine Schwangere die Empfängnis erfährt – wird uns mit Frieden füllen.

Wie viele Worte, Gespräche und Verhandlungen werden tagein und tagaus geführt. Ja, sogar Friedensverhandlungen werden mit Drohgebärden geführt und stehen unter den Vorzeichen „Wenn nicht …, dann …“. So wurde einst in einer amerikanischen Karikatur dem 14-Punkte-Plan noch mit der Säbelspitze von Marschall Foch der 15. Punkt hinzugefügt und die Versailler Verträge kamen nur durch die Seeblockade und durch ein militärisches Ultimatum zustande.

Gott redet anders. Er redet, liebt und gibt bedingungslos. Er sorgt sich um uns, nimmt uns die Last und so können wir Frieden empfangen, der auch Emotionen und Erfahrungen übertrifft. In gleicher Weise können unsere Worte Frieden kreieren. Worte informieren nicht nur, sie kreieren eine Wirklichkeit und dies wird besonders im Frieden erfahrbar.

Coaching-Fragen:
Planst du in deinem Tagesablauf Zeit ein, in der Gott zu dir reden kann? Gibt es auch in hektischen Phasen Momente, wo du innehältst? Gab es schon Augenblicke, in denen du Impulse vernommen hast und es dir gelungen ist, darauf einzugehen, oder bist du eher darüber hinweggegangen?

Gebet: „Durch Deine Worte hast du Himmel und Erde geschaffen. So wie der Hauptmann einst sagte, „Sprich nur ein Wort …“, möchte ich heute Dein Reden in meinem Leben erbitten. Danke, dass Du zu mir redest und sich dadurch in meinem heutigen Umfeld Friede ausbreitet. Sprich zu mir, damit auch meine Worte Deinen Frieden in sich tragen. AMEN“