Der Herr segne dich und behüte dich; der Herr lasse Sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der Herr hebe Sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.
4. Mose 6,24-26

Tag 1

 

Welch ein gigantisches Mandat hat Aaron von Gott dort auf dem Sinai erteilt bekommen. Damals gab es noch nicht den Friedensnobelpreis, die Auszeichnung wurde erst 1901 ins Leben gerufen, doch Aaron wäre mit diesem Mandat prädestiniert gewesen für diese Auszeichnung. Es ist wohl kaum zu ermessen, wie viel Frieden sich durch diesen „Aaronitischen Segen“ über die vielen Jahrhunderte auf der ganzen Welt ausgebreitet hat.

Frieden beginnt immer im Herzen, doch Gottes Absicht ist es, dass wir nicht nur Frieden in uns haben, sondern Frieden als Frucht unseres Lebens entsteht und wir als Friedensstifter, ja man kann sogar übersetzen als Friedensmacher Einfluss ausüben.

Die Botschaft, dass Gott ein Gott des Friedens ist und Sein Zorn nicht durch irgendwelche Opfer besänftigt werden muss, ist die beste Botschaft aller Zeiten. Gott ist gütig und gnädig und Er schenkt uns nicht nur Frieden, Er befähigt uns, Frieden hervorzubringen. Dazu müssen wir kein Seminar besuchen, sondern dürfen segnen. Das Gebet ist der Ausgangspunkt und die Grundlage.  Mehr noch wie ein Friedensnobelpreisträger darfst du göttlichen Frieden vermitteln.

Coaching-Fragen:
Welche Menschen möchtest du heute bewusst segnen? Bitte Gott, dir eine Gelegenheit zu schenken, bei der du einer Person bewusst Seinen Segen und Frieden zusprechen darfst.

Gebet: „Himmlischer Vater, Deine Güte ist unermesslich. Danke für Deine Güte und Freundlichkeit, die Du mir täglich schenkst. Danke für Frieden, der von Dir kommt. Bitte hilf mir, offene Augen zu haben, wo Du mich gebrauchen möchtest, ein Bote Deines Friedens zu sein. AMEN“